25. März 2015: Auftakt der EmiD-ExpertenkreisePodiumsdiskussion zwischen Prof. Gerhard Golze, Patrick Schöne und Volker Blandow. Moderation: Prof. Dr. Udo Buscher | Bildrechte: Michael Kühhirt

Der Auftakt der EmiD-Expertenkreise im Rahmen des Projektes „Elektromobilität in Dresden – EmiD“ fand am 25. März 2015 statt. Unter dem Titel „Elektromobilität – Hype oder Revolution“ gab Herr Volker Blandow (Global Head of e-mobility, TÜV SÜD AG) den Impuls zur anschließenden Podiumsdiskussion. Die rund 40 Teilnehmer konnten unter der Moderation von Prof. Udo Buscher an einer regen Diskussion zwischen Volker Blandow, Patrick Schöne (Geschäftsführer teilAuto) und Prof. Gerhard Golze über die Einbindung von Elektrofahrzeugen in den automobilen Alltag teilhaben.

Wir bedanken uns bei unseren Referenten und Diskutanten und freuen uns auf die kommenden Expertenkreise, die für Ende 2015 und Anfang 2016 geplant sind. Über die genauen Termine werden wir Sie an dieser Stelle rechtzeitig informieren.

Podiumsdiskussion zwischen Prof. Gerhard Golze, Patrick Schöne und Volker Blandow. Moderation: Prof. Dr. Udo Buscher | Bildrechte: Michael Kühhirt

 

19. Februar 2015: Neue öffentliche Ladesäule für Elektrofahrzeuge bei der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH in Betrieb genommen

Ladesäule für Elektrofahrzeuge

Im vergangenen Dezember hat die DREWAG auf dem Gelände des Businesspark Dresden, Bertolt-Brecht-Allee 22, einen neuartigen Ladesäulentyp errichtet. Die Ladesäule ist öffentlich zugänglich und kann von zwei Fahrzeugen parallel genutzt werden.

Die Aufstellung der Ladesäule wurde von der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) initiiert, die im Rahmen des EmiD-Projekts den Langzeitbetrieb von Elektrofahrzeugen in der Praxis erprobt. Die WFS regte bei DREWAG und Businesspark Dresden die Errichtung einer öffentlichen Ladesäule an, welche am 2. Januar nach einer einmonatigen Testphase für die Öffentlichkeit freigegeben wurde. Für die Ladesäule stellt der Businesspark Dresden zwei Stellplätze zur Verfügung. Die DREWAG-Ladesäule bietet zwei Typ-2 und zwei Schuko-Anschlüsse an - der bezogene Ladestrom bis max. 32 A wird über das StromTicket der DREWAG abgerechnet. 


FOTO-Beschreibung: Einweihungstermin bei der WFS (von links nach rechts): Stephan Laske (SAENA), Peter Nothnagel (WFS), Reiner Zieschank (DREWAG), Antje und Wolfgang Northe (Businesspark Dresden), Dr. Torsten Gründel (Fraunhofer IVI), Dr. André Günther (WFS)

Auch andere Projektpartner haben ihre Ladeeinrichtungen bereits in Betrieb genommen. Dazu zählen das Fraunhofer IVI, die Landeshauptstadt Dresden und das IAD der TU Dresden. Das Fraunhofer IVI hat für seine zwei BMW i3 jeweils eine Wallbox (2x Typ 2 Stecker) installiert, die auch den EmiD-Projektpartnern und Gästen des Institutes bei vorheriger Anmeldung zum Laden zur Verfügung stehen. Das IAD der TU Dresden stattet als Bestandteil des Projekts seine Ladesäulen mit einer Steuereinheit aus, durch die das Fahrzeug bedarfsgerecht durch intelligente Strategien geladen werden kann.

 


01. Dezember 2014: EmiD knackt die 30 000-km-Marke

Die Emid-Elektrofahrzeugflotte steht den Projektpartnern nun bereits seit etwa fünf Monaten für Dienstfahrten im Stadtgebiet Dresden und der näheren Umgebung zur Verfügung. Wie sich zeigt, wird dieses Angebot von den Mitarbeitern sehr gut angenommen. Seit Projektauftakt im Juli 2014 hat die Flotte nun schon mehr als 30 000 rein elektrisch gefahrene Kilometer zurückgelegt.

Nach den ersten Testrunden zur Langen Nacht der Wissenschaften 2014 werden die EmiD-Mobile seitdem regelmäßig für lokale Fahrten eingesetzt. Dabei ist die Fahrt im Elektroauto für die meisten Nutzer Neuland und die Erwartungen an das Fahrgefühl sind bei jedem unterschiedlich ausgeprägt. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass die Mitarbeiter insgesamt begeistert sind. Besonders das geräuschlose Fahren hinterlässt bei den meisten Fahrern einen durchweg positiven Eindruck. „Ungewohnt, aber sehr angenehm ist die geringe Geräuschkulisse, gerade in Verbindung mit den doch beachtlichen Fahrleistungen. Dank der bei uns im Haus vorhandenen Infrastruktur gibt es auch keine Einschränkungen hinsichtlich der Verfügbarkeit des Fahrzeugs. Für Fahrten in der Stadt oder im stadtnahen Bereich ist der BMW i3 für mich derzeit die erste Wahl", sagt Dr. Sven Boden, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI.

Das Projekt EmiD läuft noch bis Juni 2016. Die Fahrten liefern wertvolle Daten für die Konzeption der geplanten Ressourcenmanagement- und Buchungssoftware und sind Input zu den Studien hinsichtlich nutzerbedingter sowie ökonomischer Akzeptanz von Elektrofahrzeugen. Außerdem soll durch das Schaufensterprojekt die Wahrnehmung von Elektrofahrzeugen im öffentlichen Raum gesteigert werden, was durch die hervorragende Auslastung der EmiD-Flotte bestens gelingt.

 

08. Mai 2014: Zentrum Car Business Management beim 6. Wissenschaftsforum Mobilität an der Universität Duisburg/EssenWissenschaftsforum Mobilität

Am 08.05.2014 trafen sich rund 200 Wissenschaftler und Experten aus der Praxis beim 6. Wissenschaftsforum Mobilität in Duisburg, um sich in diesem Rahmen zum Thema "Decisions on the Path to Future Mobility" auszutauschen. Wie auch im vergangenen Jahr konnte das Zentrum Car Business Management einen Beitrag platzieren und sich mit dem Thema "Technologieakzeptanz und Rahmenbedingungen der Elektromobilität" einbringen. Hierbei wurden auch die Forschungsschwerpunkte im Rahmen des Schaufensterprojektes EmiD mit zahlreichen Gästen diskutiert und Anregungen für die weiteren Projektschritte gesammelt. Bereits in diesem frühen Projektstadium bestand großes Interesse an den künftigen Ergebnissen und unterschiedlichen Erfahrungen. Insbesondere die Themen Infrastruktur und Akzeptanzbedingungen werden das Thema Elektromobilität zukünftig weiter begleiten.

 

05. Juli 2014: Impressionen vom Kick-off

Den offiziellen Startschuss zum Projekt EmiD gab am 4. Juli 2014 der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, gemeinsam mit vielen namhaften Persönlichkeiten aus Dresden im Rahmen der Sondertour der Langen Nacht der Wissenschaften.


Im Laufe des Projektes sollen Softwaretools für die Fahrzeug- und Ladestationsdisposition entstehen sowie kontaktbasierende und berührungslose Ladeinfrastrukturen entwickelt werden. „Gemeinsam mit der Landeshauptstadt, der der Technischen Universität Dresden sowie der Wirtschaftsförderung Sachsen möchten wir konkrete Lösungen für einen reibungslosen Flottenbetrieb in Firmen und Institutionen anbieten", so Prof. Dr. Matthias Klingner, Institutsleiter am Fraunhofer IVI.


Nach der Übergabe der Bescheide an das Projektkonsortium durch den Staatsminister wurde die Teststrecke für eine Probefahrt mit den im Projekt eingesetzten BMW-i3-Elektrofahrzeugen freigegeben. Dabei konnten die hochrangigen Gäste einen ersten Eindruck vom elektrischen Fahrgefühl gewinnen.

 

04. Juli 2014: Dresden fährt elektrisch Kick-off des Schaufensterprojektes EmiD

16 Elektrofahrzeuge werden im Projekt EmiD von den Projektpartnern Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI (Konsortialführer), der Landeshauptstadt Dresden, der Technischen Universität Dresden und der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH angeschafft und im Flottenbetrieb getestet.

Das Projektvorhaben EmiD zielt auf eine Steigerung der Wahrnehmung von Elektrofahrzeugen im öffentlichen Raum und einer zunehmenden Akzeptanz bezüglich Elektromobilität ab und soll somit einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der privaten und geschäftlichen Nutzung sowie zur Einbindung in bestehende Verkehrsangebote (speziell Car-Sharing) leisten.

Der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, wird im Rahmen der Veranstaltung den Förderbescheid und die Fahrzeuge offiziell an das Projektkonsortium übergeben. Von den Projektpartnern werden Herr Prof. Dr. Matthias Klingner, Herr Bürgermeister Dirk Hilbert, Herr Prof. Dr. Bernard Bäker, Herr Prof. Dr. Maik Gude, Herr Prof. Dr. Udo Buscher und Herr Peter G. Nothnagel anwesend sein.

Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nur mit vorheriger Anmeldung über die Webseite der SAENA möglich:
http://www.saena.de/aktuelles/veranstaltung.html?eid=187